Warendorfer Weihnachts-Plätzchen

- ein inspirierender vorweihnachtlicher Rundgang durch die Warendorfer Altstadt -

 

Dies ist eine Initiative des Kulturreferates für Westpreußen und des Westpreußischen Landesmuseums. Beide Institutionen sind heute im ehemaligen Franziskanerkloster, Klosterstraße 21, 48231 Warendorf. Viele weitere nicht kommerziell, sondern kulturell orientierte Mitstreiter haben sich der Idee eines inspirierenden adventlichen Rundgangs durch die historische Altstadt angeschlossen, so dass eine Vielzahl nostalgischer, künstlerisch wertvoller und kulturell bedeutender Ausstellungsgegenstände zu sehen sein werden.

 

Plätzchen, Plätzchen und viele Schätzchen - und immer ist der Eintritt frei!

Was zunächst skurril klingt trifft die Sache wohl ganz gut: Ganz besondere Gebäude an ganz besonderen Plätzen, ganz besonderes Gebäck und leckere Plätzchen sowie viele wertvolle Ausstellungsgegenstände als einmalige Schätzchen warten auf die Besucher dieses Rundgangs. Natürlich können Sie die einzelnen Objekte auch beliebig anlaufen. Ausgehend vom überregional bekannten Warendorfer Weihnachtswäldchen auf dem neu gepflasterten Marktplatz führt der Weg am Historischen Rathaus vorbei zur Laurentiuskirche und von dort in die Klosterstraße. (1)

Im klassizistischen Stadtpalais Klosterstraße 7, ausgestattet mit einer kompletten Möblierung aus dem Jahr 1798 und Porzellan aus dem Jahr 1804 musizieren kompetente Pianisten an einem alten Flügel. Die von den Altstadtfreunden organisierte Ausstellung „Warten bis das Glöckchen klingelt“ zeigt alte Weihnachtsbräuche, so auch einen alten Adventskranz mit 24 Kerzen. Es gibt Advents-Gebäck. (2)

Weiter geht der Weg entlang der Klosterstraße zur 1673 erbauten barocken Klosterkirche. Die Freunde der Klosterkirche um Traute Horstmann haben ein vorweihnachtliches Musikprogramm mit Chören und Instrumentalmusik, zum Beispiel Orgel und Trompete, zusammengestellt. Das Angebot „Mitsingen“ lädt zum gemeinsamen Musizieren ein. Am  Samstag, 09.12., 11:00 Uhr, sind alle Warendorfer und alle Gäste zu einer kleinen, aber feinen Eröffnungsfeier in die Klosterkirche eingeladen. (3)

 Direkt neben der Klosterkirche liegt das Westpreußische Landesmuseum. Museumsdirektor Dr. Lothar Hyss öffnet beim Tag der offenen Tür am Samstag und Sonntag die Klosterpforten. Umfangreichste Informationen und Exponate aus der deutsch-polnischen Kulturregion „Westpreußen“ erwarten die Besucher in einer einmaligen architektonischen Symbiose aus altem Kloster und modernem Museum. An diesem Wochenende kann das Westpreußische Landesmuseum von 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr besichtigt werden. (4)

Magdalena Oxfort, die Kulturreferentin für Westpreußen, hat im Kloster-Kreuzgang einen großen Advents-Basar organisiert, ein Advents-Café im ehemaligen Refektorium sorgt mit Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl und vor der großen Tapisserie aus dem Jahr 1620 warten Erzählgeschichten und die Anprobe einer echten Ritterrüstung auf die Kinder. (5)

Durch die Neubauten im ehemaligen Klostergarten geht es zu Rosemarie Friederichs. Diese zeigt im Heinrich-Friederichs-Museum auf der Oststraße die „Westfälische Krippe“ aus dem Jahr 1935 mit mehr als 20 geschnitzten Figuren aus Lindenholz, Bilder regionaler Künstler und die Kunstwerke ihres Schwiegervaters Heinrich Friederichs. In der Galerie sind handgefertigte Engelsfiguren, alte Puppen, Spielzeugpferde, Warendorfer Weihnachtskugeln ausgestellt. Große und kleine Besucher können sich mit Engelsflügeln beim "Engel-Shooting" fotografieren lassen. Dieter Rüschenbeck präsentiert dort ebenso die  wunderschönen, handbemalten Tannenbaumkugeln aus Lauscha im Erzgebirge mit Warendorfer Motiven. (6)

Im durch den Heimatverein weihnachtlich geschmückten Gadem im Zuckertimpen, dem ehemaligen „Arme-Leute-Haus“, wird gezeigt, wie Weihnachten vor einhundert Jahren gefeiert wurde. Im Backofen brutzeln Bratäpfel, die in gemütlicher Runde gegessen werden können. Dabei wird von Weihnachtsbräuchen aus der „guten alten Zeit“ erzählt. (7)

Im dahinter liegenden, ebenfalls festlich geschmückten Torschreiberhaus ist eine Sammlung von Blechspielzeug zu sehen, einem früher sehr beliebten Weihnachtsgeschenk. (8)

Zurück in Richtung Weihnachtswäldchen geht es über die Brünebrede. Am knisternden Kaminfeuer im Hotel "Im Engel" werden Weihnachtsgeschichten vorgelesen und die Buchhandlung Ebbeke macht mit einer großen Literatur-Auswahl Lust auf Lesen. (9)

Am Heumarkt kann man im Bistro "Engelchen" schließlich den Rundgang bei Kaffee, Tee und Kuchen in froher Runde ausklingen lassen. (10)

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Ein Stadtplan mit den einzelnen Objekten ist auch auf der Seite "Broschüre" hinterlegt

 

 

 

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